Genügend Schlaf und ausreichende Ruhephasen sind für Hunde wichtiger als man denkt. Am Tag schläft und ruht ein erwachsener Hund zwischen 14-16 Stunden. Welpen und ältere Hunde sogar bis zu 20 Stunden. Sie regenerieren sich in dieser Zeit und schöpfen neue Kraft. Hunde haben wie wir Menschen, Leicht- und Tiefschlafphasen nur unterscheiden diese sich in ihrer Intensität. So können Hunde in nur wenigen Sekunden einschlafen und dennoch Blitzschnell wieder wach und aufmerksam sein wenn sie etwas Ungewöhnliches hören.

Wie wichtig sind Schlaf- und Ruhephasen

Schlaf ist bekanntlich auch für uns Menschen ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens, denn Schlafmangel schwächt das Immunsystem. Das gilt in diesem Fall auch für den Hund. In einer Untersuchung wurde festgestellt das Schlafmangel bei Hunden in vier Phasen zu unterteilen ist.

  • 1. Phase: überdrehtes Verhalten, ähnlich wie bei Kleinkindern
  • 2. Phase: unkonzentriert und grobmotorisch
  • 3. Phase: nervös und gereizt
  • 4. Phase: aggressives Verhalten bis hin zu ernsthaften Erkrankungen

Natürlich muss nicht hinter jeder Erkrankung direkt ein Schlafmangel stecken, aber ausreichender Schlaf und Ruhephasen sind ein wichtiger Baustein für die Gesundheit ihres Hundes.

Wo schlafen Hunde am liebsten

Der Urinstinkt des Hundes bevorzugt auf erhöhten Plätzen zu schlafen. Hierdurch verschafft er sich den besten Blick auf sein Rudel und ist gleichzeitig vor Zugluft und Bodenkälte geschützt. Wohlmöglich ist das auch der Grund dafür, warum Hunde gerne auf die Couch springen um dort ein Schläferchen zu halten. Dennoch ist das nicht der Ideale Schlafort.

Der richtige Schlafplatz

Der optimale Schlafplatz für Ihren Vierbeiner sollte ruhig, bequem und geschützt sein. Dabei spielt auch ein bequemes Hundebettchen eine wichtige Rolle. Da es eine Riesige Auswahl an Hundebetten gibt, nehmen sich ruhig ein wenig Zeit dafür und lassen Sie sich ggf. auch im Fachgeschäft dazu beraten. Achten Sie auf einen erhöhten Untergrund und deren Beschaffenheit. Wenn Sie ein passendes Hundebett gefunden haben platzieren Sie es an einem eher ruhigeren Ort der Wohnung. „Schlafende Hunde soll man nicht wecken.“ Fast jeder kennt diesen Spruch und da steckt auch ein wahrer Kern drin. Wenn ihr Hund im Hundebett zum Ruhen oder schlafen liegt, dann vermeiden sie es ihn zu streicheln. Geben sie ihm den Moment oder die Zeit sich auch mal zurück zu ziehen um neue Kraft und Energie zu tanken.